Gemeinde :  Schwangau
    

 

 
Region : Ostallgäu
Landkreis :  
Seehöhe :
Einwohner :

 
   

Dörfliches aus Schwangau
 
 
Es ist schon keine Selbstverständlichkeit mehr heutzutage. Ein Dorf ist ein Dorf geblieben. Eine Gemeinde hat ihr ländliches Gesicht bewahrt. Alte, charaktervolle Höfe prägen das Ortsbild. Sie sind ein schöner Anblick in ihrer überlieferten Allgäuer Hausform mit den behäbig breiten Dächern, den stattlichen Fensterläden und den farbenprächtigen Bauerngärten. Fünf kunstvoll geschnitzte Dorfbrunnen stammen von einem namhaften,

einheimischen Schnitzer, Ludwig Gebler, ebenso viele der Feldkreuze, die hier so selbstverständlich dazu gehören wie das Vieh auf den Weiden.

Typisch ist die Schwangauer "Schupfe", ein ins Haus eingezogener Vorraum mit einer langen Bank darin. Die "Schupfe" gibt es in den Nachbargemeinden nicht, erst wieder im Schweizer Engadin. Da stammt sie wohl auch her, importiert von den Neusiedlern nach der schrecklichen Pestzeit 1633 - 1635. Am Abend nach vollendetem Tagwerk und am Sonntag setzen sich die Schwangauer gern auf die Schupfenbank und "ratschen", "huagarted" miteinander und ihren Gästen. Überhaupt: Die Gastfreundschaft ist hier gewachsen und hat eine anspruchsvolle Tradition.

Schwangau liegt am südlichen Ende der Romantischen Straße zu Füßen der Naturschutzgebietes Ammergebirge. Die Deutsche Alpenstraße führt durch, sowie vier Fernwanderwege.